Der 25. November markiert den Beginn der UN-Kampagne „ORANGE DAYS“, die bis zum Tag der Menschenrechte am 10. Dez. läuft. Sie soll auf Gewalt gegen Frauen aufmerksam machen.
Mehr Infos unter: >> „Orange the World“
Deshalb widmenden wir einen unserer regelmäßigen SV-Abende dieser Thematik.
Zu Beginn etwas Aufwärmen mit einer flotten Achtsamkeitsübung, dann hat es Gassenübungen zum Überprüfen des Selbstbewusstseins gegeben (nur Blickkontakt, unerwünschte Anmachsprüche sog. „Catcalling“, Berühren an der Schulter und am Schluss mit Passivblock durch die Gasse unter Einsatz von Schwimmnudeln gegen den/die Gassengeher) .
Kleine Pause mit Getränken und Snacks – aber VORSICHT hier droht (natürlich nicht im DOJO) immer die Gefahr von KO-Tropfen (Spiking). Um zu testen, ob nach zu viel Alkohol oder anderen Mitteln „man“ noch was tun kann, konnten die Teilnehmer und Teilnehmerinnen gefahrlos mit Hilfe von diversen Rauschbrillen dies austesten.
Noch eine Selbstbewusstseinsübung – Ab durch die Mitte, heißt durch zwei Weichbodenmatten (immer die glatte Seite nutzen 😊) durchkämpfen, mit Energie und Schreien klappt es, während die restlichen Anwesenden die Matten „zusammenpressen“.
Dazwischen etwas Theorie, was ist Deeskalation, wie kann ich diese nutzen, wie baut sich ein gefährliches Szenario auf, Dann sind wir zu den Hilfsmitteln und deren Anwendung übergegangen.
Ob Taschenlampe, Kette, Kubotan, Schrillalarm, Käppi oder auch Sprühpflaster („Nicht in die Augen bringen“ – Hinweis auf der Packung), es war einiges dabei und konnte auch genutzt werden. Auch Apps für einen Alarm an die Rettungsdienste (auch still) und weitere hilfreiche technische Anwendungen waren Thema.
Fazit – ein etwas anderer SV-Abend, aber zu einem enorm wichtigen Thema.
Vielen Dank von Moni und Thomas



